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Fotos von Dietmar Albrecht

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Trotz Niederlage noch im Soll

So haben sich die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin den Hinrunden-Abschluss in Liga drei nicht vorgestellt. Das Team von Trainer Tilo Labs unterlag am Sonnabendabend in der gut gefüllten Halle an der Reiferbahn dem Frankfurter HC deutlich mit 22:30 (9:17).
Endlich mal ein Spiel gegen einen „von oben“ gewinnen und anschließend das Jahr gemütlich bei der Weihnachtsfeier ausklingen lassen. So war zumindest der Plan der Grün-Weißen, den sie sich aber selbst durch eine schwache Vorstellung in Durchgang eins zunichte machten. Schlechte Abspiele, eine schwache Wurfauswahl und einige technische Fehler ließen die Gäste schnell auf 5:0 (9.) davonziehen. Erst eine Auszeit brachte Besserung, Schwerin kämpfte sich auf 4:6 (13.) heran, verfiel dann aber doch wieder in „alte“ Muster. Die Gastgeberinnen leisteten sich einfach zu viele vermeidbare Fehler, sodass Frankfurt bis zur Pause auf 17:9 davonzog.
Die Situation änderte sich im zweiten Durchgang vorerst nicht, erst beim Stand von 14:24 (44.) und vielen Wechseln auf beiden Seiten, agierten die Teams auf Augenhöhe. Mit einer guten Sophie Hyusmann im Tor, die mit einigen Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte, einer treffsicheren Hannah Jantzen und einer nicht aufgebenden Steffi Laas (Bild), die am Ende mit zehn Toren beste Grün-Weiß-Schützin war, schafften es die Gastgeberinnen, die Partie nicht zum völligen Weihnachtsdebakel werden zu lassen. An der doch deutlichen Niederlage, die aufgrund der ersten Hälfte auch völlig verdient war, änderten die zweiten dreißig Minuten allerdings nichts mehr.
„Wir haben sehr nervös begonnen. Allgemein war heute bei uns irgendwie der Wurm drin. 12, 13 Fehler nur in der ersten Halbzeit, das geht dann nicht. In der zweiten Hälfte haben wir dann mehr mit einander geredet und da wurde es dann besser“, resümierte Torfrau Sophie Huysmann, die zumindest mit ihrer eigenen Leistung zufrieden sein konnte, bekam sich doch so manche Hand an ein sicher geglaubtes Frankfurter Tor.
Dass die Stimmung nach der Schlappe gegen den Tabellenzweiten nicht komplett betrübt war, haben sich die Grün-Weißen selber zu verdanken. Sie blicken auf ein gutes Jahr 2017 zurück, in dem die Oberliga-Meisterschaft sowie der damit verbundene Aufstieg in Liga drei  gefeiert wurden und in dem die Schwerinerinnen nach der Hinserie in der neuen Liga mit Platz acht immer noch im Soll liegen.

SV Grün-Weiß Schwerin: Klasen, Huysmann – Schmidtke, Laas 10, Dehling 2/1, Wichmann, Slomka 2, Lück, Fischer 1, Jantzen 4, Wolter 2/1, Pötzsch 1, Klingenberg.

Text: Hagen Bischoff
Bild: Dietmar Albrecht