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Fotos von Dietmar Albrecht

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Eine gute Halbzeit reicht nicht

Exakt 37 Minuten lang – bis zum 17:17 – hat der Matchplan der Grün-Weiß-Damen in der Partie der dritten Handball-Liga beim Buxtehuder SV II funktioniert. Danach lief nicht mehr wirklich viel zusammen, sodass die Schwerinerinnen beim neuen Tabellenführer eine satte 23:32-Niederlage einstecken mussten. „Danach  haben wir uns zu viele Fehler erlaubt und Buxtehude hat uns einfach überrannt. Das konnten wir nicht mehr verhindern“, sagte Trainer Tilo Labs nach Spielschluss und sah seine Mannschaft zunächst beim 17:22 (43.) mit fünf Toren in Rückstand und anschließend beim 22:32 (59.) gar mit zehn Treffern. „Uns fehlt es offenbar ein wenig am Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Liegen wir mit zwei, drei Toren zurück, dann wird es immer schwierig für uns. Das ist schon die gesamte Saison so“, so Labs weiter. Und doch schafften es die Schwerinerinnen zumindest bis zum 11:13-Pausenstand und eben bis zum 17:17 nach 37 Minuten, die Partie offen zu gestalten. „Dafür, dass keiner bei uns herausgeragt hat, war das schon gut. Man könnte meinen, dass bei uns die konditionelle Verfassung nicht stimmt – dem ist aber nicht so. Wir haben auch in Buxtehude viel gewechselt“, erklärte Labs nach Spielschluss.
Da Altlandsberg gegen Schlusslicht Stade gewann und Wattenbek dem Frankfurter HC ein Remis abkämpfte, ist der Tabellenkeller etwas enger zusammengerückt. Die kommende Aufgabe für die Grün-Weißen, das Heimspiel am 4. März gegen Henstedt-Ulzburg, wird ebenso schwer, wie die  zuletzt in Buxtehude. Eine konstante Leistung über 60 Minuten wäre dann wünschenswert.

SV Grün-Weiß Schwerin: Huysmann, Atrott – Schmidtke, Laas 4, Dehling 2, Wichmann, Slomka 1, Schult 3 (Bild), Lück, Fischer 2, Jantzen 2, Wolter 4/3 (Bild), Pötzsch 5, Klingenberg.

Text: Hagen Bischoff