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Fotos von Dietmar Albrecht

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Kurze Deckung war der Schlüssel zum Erfolg

Handball 3. Liga, Frauen: SV Grün-Weiß Schwerin – MTV 1860 Altlandsberg 30:22 (14:10)

Dass Steffi Laas wenige Sekunden vor Schluss mit dem 30. Schweriner Tor den 30:22-Sieg der Grün-Weiß-Handballerinnen gegen den MTV Altlandsberg perfekt machte, damit hätte nach etwa 17 gespielten Minuten kaum einer in der Reiferbahnhalle gerechnet.  Die Schwerinerinnen hatten nämlich in dieser wichtigen Drittliga-Partie die Anfangsphase komplett in den Sand gesetzt und lagen zu diesem Zeitpunkt mit 4:9 im Hintertreffen.

„Die Nervösität zu Beginn war zu spüren. Wir haben da gar nicht so schlecht gespielt, sind aber nicht richtig willig Richtung Tor gegangen“, befand Grün-Weiß-Trainer Tilo Labs. Er stellte anschließend  um und nahm Altlandsbergs Höbbel in die kurze Deckung. So kamen die Gäste im Angriff kaum noch gefährlich vor das Schweriner Tor, die Grün-Weißen dagegen trafen bis zur Pause kontinuierlich und legten einen 10:1-Lauf  auf 14:10 hin.  „Das war der Schlüssel zum Erfolg. Das hat im  Hinspiel schon gut funktioniert. Ich hatte jetzt gehofft, dass wir stabiler in der Deckung sind und auch so zurecht kommen, dem war aber nicht so“, sagte Labs nach Spielschluss.

Im zweiten Durchgang begegneten sich beide Mannschaften lange Zeit auf Augenhöhe, ehe Schwerin dann den Halbzeitvorsprung noch weiter ausbaute (24:17, 51.). Aufgegeben hatten sich die Gäste aus Brandenburg aber mitnichten. Sie holten kurzzeitig Tor um Tor auf und verkürzten den Rückstand auf drei Treffer, auch weil die Grün-Weißen einfach nicht mehr trafen (24:21, 55.). Huysmann, Wolter, Laas und Co. überwanden diese kurze Schwächephase aber und zogen Altlandsberg spätestens beim 27:21 (58.) den Zahn. „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich sehr zufrieden. Es war ja erst unser zweiter Heimsieg.   Gut für uns, dass wir gegen einen direkten  Konkurrenten jetzt zweimal gewonnen haben. So haben wir auch den direkten Vergleich gewonnen“, kommentierte Trainer Labs abschließend.

Mit nun 11:17 Punkten haben die Grün-Weißen  vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge und können sich jetzt fast schon sorgenfrei auf die kommende Partie beim aktuellen Dritten Buxtehuder SV II vorbereiten.

Hagen Bischoff

SV Grün-Weiß Schwerin: Klasen, Huysmann – Laas 5, Slomka 4, Nawrot, Schult 2, Lück 3, Fischer 2, Jantzen 2, Wolter 6/3, Pötzsch 4/2, Klingenberg, Passow 2.

Foto: Aileen Lück – von Dietmar Albrecht

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