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Fotos von Dietmar Albrecht

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Wir setzen auf interne Lösung bei der Trainerfrage

Steffen Franke, Geschäftsstellenleiter und Trainer der zweiten Frauen, übernimmt  die Drittliga-Mannschaft

Der SV Grün-Weiß Schwerin ist bei der Suche nach einem neuen Trainer für die erste Frauenmannschaft, die in der dritten Handball-Liga spielt, in den eigenen Reihen fündig geworden. Steffen Franke, Geschäftsstellenleiter des Vereins sowie Trainer der zweiten Frauenmannschaft, wird ab sofort zusätzlich die Geschicke der ersten Mannschaft leiten. Franke übernimmt damit das Amt von Tilo Labs, der in den vergangenen zwei Jahren mit den Grün-Weiß-Damen zunächst in die dritte Liga aufstieg und dann in dieser Saison die Klasse hielt.
„Eigentlich hatten wir eine externe Lösung bevorzugt, das hat aber nicht geklappt. Damit uns in der Kaderplanung nicht die Zeit davonläuft, mussten wir irgendwann handeln“, so Steffen Franke zu der Personalentscheidung. Dass er gleichzeitig Trainer und Geschäftsstellenleiter in Personalunion ist, ist für den 35-Jährigen kein Problem. „Wir haben das mit der Vereinsführung geklärt, dass wir uns im Falle des Misserfolges noch immer in die Augen sehen können.“ Franke würde Geschäftsstellenleiter bleiben. Von einem Misserfolg gehen sie bei Grün-Weiß aber nicht aus. „Klar, unsere Zielstellung kann nur der Klassenerhalt sein. Alles andere ist utopisch. Allerdings bin ich davon überzeugt, einen guten Drittliga-Kader zusammen zu stellen“, erklärt der „neue“ Trainer, der  in der dritten Liga noch nicht gecoacht hat.
Stichwort Kader: Drei Abgänge stehen bereits fest. Leihgabe Meike Schult (zurück nach Rosengarten) sowie Christin Wolter und Steffi  Laas (beide zur TSG Wismar) werden nächste Saison nicht mehr das Grün-Weiß-Trikot tragen. Mit Eleni Evangelidou (TSG Wismar) sowie Janne Petereit (Grün-Weiß II) stehen derzeit auch zwei Neuzugänge fest. „Wir werden in den nächsten Wochen mit weiteren Spielerinnen Gespräche führen. Zusätzlich denke ich, dass noch ein, zwei weitere Spielerinnen aus der Zweiten zur Ersten hochkommen“, blickt Franke ein wenig in die Zukunft.
Wie oft der Schweriner in der nächsten Saison allerdings noch an der Seitenlinie der zweiten Frauenmannschaft stehen wird, muss sich erst noch zeigen. „Wir müssen diese Aufgabe auf mehrere Schultern verteilen. Dann kann das klappen.“ Mit dem MV-Liga-Team hat Steffen Franke seine größten Erfolge als Trainer gefeiert. Drei Meisterschaften sowie ein Pokalsieg stehen auf Habenseite. Wenn nach der kommenden Saison noch ein Klassenerhalt in Liga drei dazu kommt, dann sind Verein und Trainer mit der internen Lösung mehr als zufrieden.

Text: Hagen Bischoff
Foto: Dietmar Albrecht

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