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Fotos von Dietmar Albrecht

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Beim Meister nichts zu bestellen …

Die A-Juniorinnen des SV Grün-Weiß Schwerin haben am zweiten Gruppen-Spieltag in der Jugend-Bundesliga beim Buxtehuder SV ihre Grenzen aufgezeigt bekommen und deutlich mit 19:30 verloren. Die Niederlage beim amtierenden deutschen Jugend-Meister hatte für Grün-Weiß-Trainer Tilo Labs dabei gleich mehrere Gründe – eine Ausrede sollen sie allerdings nicht sein. „Eigentlich sind wir gut gestartet“, sagte Trainer Labs, der seine Mannschaft zunächst mit 2:0 (4.) in Führung gehen sah. „Wir hätten allerdings noch höher führen können, wenn wir unsere Tempogegenstöße verwertet hätten. So hat uns dann Buxtehudes Torfrau ein wenig den Zahn gezogen“, ergänzte Labs. Buxtehude glich nicht nur aus, sondern ging selbst in Führung und zog auch davon (10:5, 20.). „Bei uns konnten nicht alle ihr Leistungsvermögen abrufen und unserer Bank fehlte es dann ein wenig an Mut. Vor allem muss man aber sagen, dass Buxtehude auch einfach gut gespielt hat. Sie haben ein hohes Tempo vorgelegt, das wir nicht immer mitgehen konnten“, erklärte Schwerins Trainer nach Spielende die weiteren Faktoren für die Niederlage.
Nach dem 7:13-Halbzeitstand schafften es die Schwerinerinnen im zweiten Durchgang nicht, noch einmal heranzukommen. Stattdessen zog Buxtehude weiter davon und führte nach 42 Minuten beim 21:11 erstmals mit zehn Toren. „Es klingt zwar komisch, wenn man am Ende 30 Gegentore bekommt, allerdings war unsere Deckung nicht so schlecht. Im Angriff hat es bei uns gehapert. Da fehlte einfach die Durchschlagskraft“, so Tilo Labs. Über die Station 15:27 (52.) mussten die Landeshauptstädterinnen schließlich die 19:30-Niederlage hinnehmen.
Da Buxtehude am Tag zuvor auch gegen den PSV Recklinghausen gewonnen hatte, steht der Club aus Niedersachsen bereits in der nächsten Runde. Damit Grün-Weiß folgen kann, muss am zweiten November-Wochenende (11./ 12.) in eigener Halle zumindest noch ein Punkt her. „Wie wir das anstellen, ob wir gegen Buxtehude am Sonnabend alles in die Waagschale werfen oder erst am Sonntag gegen Recklinghausen, wissen wir noch nicht. Da müssen wir erst sehen, wie zu diesem Zeitpunkt unser Kader aussieht“, so Tilo Labs abschließend. Dass sie den einen benötigten Punkt aber holen, davon gehen sie bei Grün-Weiß felsenfest aus.

Grün-Weiß Schwerin: Huysmann, Groth – Schmidtke 1, Klingenberg 1, Slomka 3, Bast 2, Fischer 4, Jantzen 5/3, Rassau, Lorenz 2, Ca. Büsselberg, Veit, Alm 1, Ch. Büsselberg.

Text: Hagen Bischoff

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