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Fotos von Dietmar Albrecht

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Es hapert im Angriff …

Grün-Weiß-Handballerinnen verlieren drittes Spiel in Folge und müssen sich dem TSV Wattenbek mit 20:31 geschlagen geben.
Der Negativtrend der Grün-Weiß-Handballerinnen in der dritten Liga setzte sich auch am Reformationstag beim TSV Wattenbek fort. Die Schwerinerinnen hatten in der Bordesholmer Sporthalle nur in den Anfangsminuten etwas zu melden, verloren am Ende aber deutlich mit 20:31 (11:17). Für das Team von Trainer Steffen Franke war es die dritte Niederlage in Folge. Die Partie gegen Wattenbek wies, aus Grün-Weiß Sicht, große Ähnlichkeit mit der Begegnung beim Buxtehuder SV II auf. „Wir haben dieses Spiel wieder im Angriff verloren. Es fehlte wieder die Durchschlagskraft, wir verrennen uns in zu vielen Einzelaktionen. So lädt man den Gegner zu zahlreichen einfachen Toren ein“, fasste Schwerins Coach Steffen Franke zusammen. Die vielen Offensivfehler nutzte vor allem Wattenbeks Svenja Hollerbuhl gnadenlos aus. Dabei sah es zunächst nicht nach einer deftigen Niederlage aus. Grün-Weiß führte nach fünf Minuten mit 3:1 und hatte danach mehrfach die Chance auf einen Tempogegenstoß, vergab diese Möglichkeiten aber. „Wenn wir die machen, dann führen wir vielleicht 6:1 und hätten uns leicht abgesetzt. Hätte, wenn und aber bringt uns aber nicht weiter“, so Franke, der nach einem 7:1-Lauf der Gastgeberinnen seine Mannschaft stattdessen mit 4:8 im Hintertreffen sah. Der Rückstand wuchs zur Pause auf 11:17 an. Zu diesem Zeitpunkt stand Rückraumspielerin Maria Heinke schon nicht mehr auf dem Feld. Sie musste verletzt ausgewechselt werden, ging schon angeschlagen in die Partie. Das hat sie dem Betreuerteam kurz vor dem Spiel erst offenbart. Reagieren konnten Franke und Co-Trainer Birger Ohm so nicht mehr. „Hätte ich das vorher gewusst, hätten wir doch Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft mitgenommen. So ging das nicht mehr“, ärgerte sich Franke. Als dann auch noch Lea Schmidkte in die Kabine getragen werden musste, Lisa Slomka ihre dritte Zeitstrafe sah und mit Tabea Alm kurz vor Schluss eine weitere Schwerinerin nicht mehr weitermachen konnte, agierte Torfrau Anna Pöschel die letzten fünf Minuten noch auf dem Feld. Da war die Messen allerdings beim Stand von 16:30 (56.) schon lange gelesen. „Die elf Tore waren am Ende etwas zu hoch, unsere Defensive aus dem Positionsangriff war nicht so schlecht“, sagte Franke und fand anschließend für eine Spielerin auch noch lobende Worte: „Eleni hat das richtig gut gemacht. Bei ihr war jeder Schuss ein Treffer. Das freut mich und ist gut für ihr Selbstvertrauen.“ Eleni Evangelidou (Foto) war nach Kim Dehling (sieben Tore) mit sechs Treffern zweitbeste Grün-Weiß-Schützin.

SV Grün-Weiß Schwerin: Huysmann, Pöschel – Schmidtke, Dehling 7/4, Petereit, Lück 1, Fischer 1, Jantzen 2, Evangelidou 6, Slomka 1, Alm 2, Heinke.

Text: Hagen Bischoff
Lokalsport Schwerin / Gadebusch
Schweriner Volkszeitung

Bild: Dietmar Albrecht