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Fotos von Dietmar Albrecht

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Das erste Spiel war der Knackpunkt

Unsere A-Juniorinnen des SV Grün-Weiß Schwerin verpassen in Berlin die direkte Qualifikation zur Jugendbundesliga!
Trainer Tilo Labs hat Recht behalten, auch wenn er das sicherlich gern ändern würde. Das erste Spiel seiner A-Jugend- Mannschaft beim Qualifikationsturnier in Berlin zur Jugendbundesliga war als Knackpunkt ausgemacht – und genauso ist es auch gekommen. Die Schweriner verloren gegen „die große Unbekannte“ AMTV Hamburg denkbar knapp mit 16:17 und mussten sich so am Ende mit dem dritten Platz begnügen,während die Hamburgerinnen den direkten Sprung in die höchste Spielklasse schafften. Bei einem umgekehrten Ergebnis hätten die Grün-Weißen über die Bundesliga-Quali gejubelt. „Wir sind schon enttäuscht, zumal wir gegen Hamburg zwischendurch mit 10:5 geführt haben und auch am Ende noch genug Chancen hatten, das Spiel für uns zu entscheiden“, erklärte Trainer Tilo Labs. Allgemein haben es die Schwerinerinnen über das gesamte Turnier nicht geschafft, ihre Bestleistung abzurufen. Auch wenn das anschließende Spiel gegen den Frankfurter HC deutlich mit 29:16 und auch die letzte Begegnung gegen den Rostocker HC mit 24:17 gewonnen wurde, so zeigten die Landeshauptstädterinnen doch nicht ihr volles Potenzial. „Und doch hatten wir in einem gut besetzten Turnier gefühlt die beste Abwehr und auch den besten Angriff“, sagte Labs. Richtig viel genützt hat das aber nicht, der Trainer sah zwischenzeitlich gegen die Füchse Berlin beim16:23 die zweite Niederlage seines Teams.
Den Schwerinerinnen bleibt jetzt noch, ebenso wie den Füchsen Berlin und dem Rostocker HC, die alle mit 4:4 Punkten das Turnier beendeten, der zweite Qualifikationsweg. Der sieht am10. und 11. Juni noch ein Nord- und ein Südturnier vor. Im Norden werden dann acht Mannschaften in zwei Vierergruppen spielen. Den Gruppensiegern winkt ebenfalls die Jugendbundesliga. „Das wollen wir natürlich schaffen“, gibt Trainer Labs die Marschroute vor. Einfach wird das allerdings nicht. Mit Union Halle- Neustadt, der HSG Nienburg und dem HSV Magdeburg sowie Rostock, Berlin und zwei Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen ist die Konkurrenz groß. Gegen wen es in der Gruppe gehen wird, steht noch nicht fest. „Das wird gesetzt und nicht ausgelost. Dennoch kann uns auch eineHammergruppe winken.
Das gute am vergangenen Wochenende ist dabei eigentlich nur, dass sich keine Spielerin verletzt hat und wir so hoffentlich auch im Juni aus dem Vollen schöpfen können“, blickt Tilo Labs nach der Enttäuschung schon wieder nach vorn.Wo das zweite Turnier stattfinden soll, steht allerdings noch nicht fest.
Ein paar Tage haben die Landeshauptstädterinnen jetzt also Zeit, die doch geschundene Seele zu balsamieren, denn „die war dann doch schon ganz schön verletzt“.
Wenn die Gruppen für das zweite Turnier feststehen, wird sich der Trainer Labs wieder seine Gedanken machen undmöglicherweise wieder einen Knackpunkt ausmachen. Der soll in diesem
Fall aber zu Gunsten des SV Grün-Weiß Schwerin ausfallen.

Text: Hagen Bischoff (SVZ)
Bild: Dietmar Albrecht

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