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Viele Dinge ausprobiert – Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin müssen sich beim Erima-Cup erst im Finale geschlagen geben

Neerstedt 260 Kilometer hin,  260 Kilometer zurück – für drei Spiele a  30 Minuten. Die  Fahrt ins niedersächsische Neerstedt hat sich für die Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin aber dennoch gelohnt. Der zweite Platz, den der Drittligist beim dortigen Erima-Cup am Ende belegte, spielte dabei sogar nur eine untergeordnete Rolle.
„Wir haben in Neerstedt viele positive Erlebnisse gehabt. Vor allem die Abwehrarbeit, insbesondere im ersten Spiel, hat mir beim Turnier richtig gut gefallen. Zusätzlich hatten wir die Möglichkeit, viele Dinge auszuprobieren. Dafür sind solche Turnier ja da“, erklärte Grün-Weiß-Trainer Steffen Franke.
Schwerin startete in Neerstedt gegen die Gastgeber, die in der Oberliga Nordsee spielen, mit einem deutlichen 21:9-Sieg ins Turnier. Auch das zweite Gruppenspiel gegen Landesligist Komet Arsten gewannen die Grün-Weiß-Frauen mit 15:12. „Dort hatten wir etwas mehr Probleme, haben aber auch mehr ausprobiert – insbesondere in der Deckung. Im Angriff haben wir die 1. Welle untersagt“, so Franke über das zweite Spiel.
Im Finale standen sich dann mit Schwerin und dem VfL Oldenburg II (3. Liga  West) zwei ebenbürtige Mannschaften gegenüber. „Man hat den Mannschaften angemerkt, dass ihnen das Ergebnis zweitrangig ist. So haben wir unseren Spielerinnen Fehler gewähren lassen und sie nicht ausgewechselt. In der Summe waren wir im Endspiel nicht konsequent genug und haben uns zu viele kleinere Fehler geleistet, die Oldenburg  gnadenlos ausgenutzt hat“, kommentierte Schwerins Trainer das Endspiel, dass die Landeshauptstädterinnen dann mit 12:16 verloren. Auch wenn der Coach keine Spielerinnen so richtig hervorheben wollte, so lobte er doch Neuzugang Maria Heinke: „Die wird uns in der Saison noch richtig Spaß bereiten und den Konkurrenzkampf im Rückraum anfeuern.“
Neben intensiven Trainingswochen steht für den Drittligisten vom 24. bis 26. August noch ein Trainingslager in Oldenburg auf dem Programm. „Dort spielen wir dann noch  gegen Oldenburg II und gegen die A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft des VfL. Uns ist klar, dass die Vorbereitung sehr ‘oldenburglastig’ ist. Wir haben mit dem Verein aber einen verlässlichen Partner mit hoher Qualität gefunden“, erläutert Franke die abschließenden Trainingsmaßnahmen, ehe es am 16. September mit einem Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim in der Liga wieder ernst wird.

Quelle: Hagen Bischoff (Schweriner Volkszeitung)